Verfasst von: ottifanten | 23. Juni 2010

Der Öl-Muggler ist unterwegs

Mitte Juni ging es gemeinsam mit PC Caching ins schöne Franken zum Klettern. Auch ein wenig Cachen stand auf dem Programm.

Dort ist uns eine für uns neue und abartige Sabotage untergekommen. Die Dosen wurden nicht einfach entfernt, sondern mit Altöl aufgefüllt. Leider war in einer Filmdose sogar ein Loch, so dass das Öl ins Erdreich abfließen konnte. Zu guter Letzt lagen die Caches nicht weit vom Wasserschutzgebiet entfernt.  :-(

Es ist zu hoffen, dass der BP Sympathisant bald aufgeben wird.

Verfasst von: ottifanten | 30. Mai 2010

Masse ist Klasse – auf Powertour in den Norden

Zu Pfingsten stand unsere alljährliche Cachingtour zusammen mit den Karategurus auf dem Programm. Da wir unsere neu ergatterten Zelte ausprobieren wollten, entschieden wir uns fürs Zelten. Nach kurzem Nachdenken fiel es uns nicht schwer Fehmarn als Urlaubsziel auszuwählen. Lockten dort doch etliche Dosen und viele Campingplätze.

Mit einem kleinen Urlaubsbudget von 100 Euro pro Nase starteten wir dann unseren 5-tägigen Cachingurlaub Richtung Fehmarn. Schon auf der Fahrt zur Sonneninsel sammelten wir die üblichen Autobahntradis ein. Ganz zufällig sind wir an zwei Highlights vorbeigekommen, die die üblichen lieblosen Autobahnmicros völlig im Schatten stehen lassen.

The Larch- Das ist mal nen echter Large

TB – Schlosshotel Rasthof Stillhorn Ost- Gekonnt dreist und unauffällig

Angekommen auf Fehmarn bezogen wir dann unser Quartier. Dank Wurfzelt war das Zelt in Windeseile aufgebaut. Schnell noch die Nasszellen begutachtet und dann gings auch schon zum Einkaufen und Cachingabend. Dort wurden wir das erste Mal mit der „Gastfreundlichkeit“ der Insulaner konfrontiert. Öffnungszeiten werden hier auf die Sekunde genau beachtet, also Obacht!

Auf dem Rückweg wurden die ersten Dosen eingesammelt. Dort erhielt man schon einmal einen Vorgeschmack auf die üblichen Verstecke. Typisch ist eine Small-Dose, die entweder auf dem Boden liegt und mit einem Stein getarnt ist oder sich in einem Baumloch befindet. Meistens sind die Dosen schon von Weitem zu erkennen, nunja schwierig zu finden sind sie jedenfalls nicht. ;)

Am ersten Abend blickten wir auf 22 gefundene Döslein zurück und planten unsere weiteren Urlaubstage.

Samstag bis Pfingstmontag stand dann ausgiebiges Cachen auf Fehmarn an. Pünktlich um 8Uhr verließen wir jeden Morgen den Campingplatz mit dem Ziel erst mal ein wenig Cachen zu gehen, bevor wir ein gemütliches Plätzchen zum Frühstücken finden.

Durch das Cachen haben wir viele nette Ecken Fehmarns kennengelernt. Landschaftlich sind uns besonders die gelb, strahlenden Rapsfelder und zahlreichen Windräder im Landesinneren in Erinnerung geblieben. Dazu die Dünenlandschaft, die Steilküste und das dunkelblaue Meer Fehmarns.

Empfehlenswert sind unserer Meinung nach folgende Inselcaches:

Steilküstencache - Fernab der Touristrände ein tolles, einsames Plätzchen

Steinmaennchen 11 – Hilli & Klaus - Ein Steinhaufen voller Cacher. Ein Blick in die Gallery lohnt sich.

Fehmarn-Eine geologische Insel – Ein toller Ort und schönes Fotomotiv

Das hohe C – Kleine Klettereinlage und schöne Eisenbahnkulisse

Noch’n Lost Place – Mini LP mit netter Klettereinlage

Nun auch hier – Eine kleine Revolution gegen die Geo-Vermüllung Fehmarns mit passendem Versteck.

Love & Peace Festival – Der Wiki-Artikel dazu ist köstlich amüsant

Don Trek de la Mancha – Leider ein DNF, aber total toller Weg zum Final

(Leider gibt es auf Fehmarn einige Premium Only Caches, so dass nicht jeder User alle Listings aufrufen kann.)

Nach 148 gefundenen Dosen auf der Insel ging es Dienstagsmorgens zurück ins Ruhrgebiet. Zwar hatte sich unser Wurfzelt am ersten Tag sekundenschnell aufgebaut, doch beim Zusammenbauen hatten wir so unsere Schwierigkeiten. Man darf scheinbar nicht so zaghaft beim Zusammenquetschen der Zeltstangen sein, dann passt das Zelt auch wieder in die Verpackung. :D

Die Heimreise in den Ruhrpott sollte auch noch mal mit dem ein oder anderen Geocache aufgewertet werden. Schon zu Hause sind uns die Tradi-Trails in Bad Olderloe aufgefallen, so dass wir diese zuerst ansteuerten.

In Bad Oldesloe findet man Power-Caching at it`s best. Alle 160m sind an einem Wirtschaftsweg Mikros ausgeworfen worden. Nach zwei Stunden war unser Punktekonto um einige Dosen reicher und wir waren fix und fertig.

Der typische Zwischenstopp an einer Dose sah folgendermaßen aus:

Sich aus dem Auto schmeißen, die Dose schnappen, loggen und wieder ins Auto springen. Wie in einem römischen Kreisel wechselten wir uns ab.

Um 16:30Uhr mussten wir die Tradi-Hochburg verlassen, da wir noch etwas Kontrastprogramm geplant hatten. Es sollten zwei Mystphi-Caches angegangen werden. Ein wenig „Klasse statt Masse“! Mystphi versteht es wohl wie kaum ein anderer Cacher gekonnt dreist eine handwerkliche Meisterleistung in die Umgebung einzupassen. Wer Richtung Norden fährt und an Hamburg vorbeikommt, sollte unbedingt einen kurzen Abstecher zu Mystphis Caches machen!

Voss- Margarine

Zielinskissimus Agetatio

Einen kleinen Eindruck in seine Kunst kann man bei seinem bereits archivierten Cache „Deep up“ bewundern. Am Anfang unserer Geocachingzeit sind wir noch in den Genuss gekommen dieses Schmankerl zu machen!

Summa summarum sind wir nach den fünf Tagen auf 232 Caches gekommen und hatten zusammen mit den Karategurus sehr viel Spaß!

Wir sind uns sicher, wenn wir „nächstes Jahr“ zum Bouldern nach Dänemark fahren, werden wir auf die Sonneninsel zurückkehren. ;)

Grüße

Christian & Susanne

Verfasst von: ottifanten | 3. März 2010

Neulich beim Cachen

Als wir letztens eine tolle elektronische Station lösten und den komischen Kasten umdrehten, mussten wir ganz schön schmunzeln.

Wenn man sich wagen würde die Box zu öffnen, würde eine schier gefährliche Substanz entweichen, die in Nanosekunden die gesamte Menschheit vernichten würde.

Das ist doch mal eine raffinierte Art die Grobmotoriker unter uns zu warnen ;-). Ob es aber den Ansturm von den so genannten CoGs (Cacher ohne Gehirn) verhindert, die mit allerlei Werkzeugen ihrem Zerstörungswahn frönen, sei dahingestellt.

Anbei ein Foto mit dem vollen Wortlaut der Warnung:

Verfasst von: ottifanten | 8. Januar 2010

Gedächtnisstöcke als Spielraum-Wanze

Das Babelfish keine sauberen Übersetzungen liefert ist ja weithin bekannt, aber was ich da heute gefunden habe ist einfach großartig.

Help
I Have a Travel Bug (TB) in This Cache.
I Have a report That its may have Lost it’s Dog Tag
The TB Name is “I Have Lost My Memory” TB29Z36
It Is a bunch of PC Memory sticks..
If It is There with no Tag Please Get and E-mail Me
I will ship a Replacement Tag from The USA..
Thank you…

Hilfe Ich habe eine Spielraum-Wanze (TB) in diesem Pufferspeicher. Ich habe einen Report, dem sein it’ verloren haben kann; s-Hundeplakette der TB-Name ist ” Ich habe mein Memory” verloren; TB29Z36 ist es ein Bündel PC Gedächtnisstöcke. Wenn es dort ohne Umbau erhält bitte ist und eMail ich versende ich einen Wiedereinbau-Umbau von den USA. Danke…
[Link zum Log]

Schade das der Schreiber wohl nicht weiß, was er da eigentlich gepostet hat. Die Idee dahinter ist ja gut gemeint. :-D

Verfasst von: ottifanten | 21. September 2009

GPS-Festival- Unser Resümee

Am Samstagnachmittag haben wir beim Mega-Event in Essen vorbeigeschaut. Wir wollten uns selbst einen Eindruck über diese neuartige Verbindung zwischen Event und Werbeveranstaltung verschaffen. Über die dreiste Preispolitik wurde im Vorfeld ja schon einiges berichtet.
Nun gut, kommen wir zu unseren Eindrücken:
Zuerst statteten wir dem Infostand einen Besuch ab, der sich unscheinbar zwischen den ganzen anderen Werbeständen versteckte. Dort wurden wir von einer freundlichen Angestellten mit zahlreichen Infobroschüren und einem Gratis- Trinkpäckchen begrüßt. Weiter ging es zur Listingausgabe. Sowohl als Papierversion, als auch zum Download standen diese zur Verfügung. Ein super Service. Hier erschien uns noch alles gut durchgedacht und professionell.
Doch der Blick auf die Listings ließ schon einiges erahnen. Ganz schön lieblos gestaltet, da zumeist ein Standardsatz die Beschreibungen zierte. Der Bezug zum Kulturerbe Zollverein fehlte gänzlich.
Zum Loggen musste man in Halle 5. Dort lockten viele kleine Stände mit Mitbringseln, Gewinnspielen, Broschüren und Angeboten. Die Eventlogbücher befanden sich ganz hinten in der Halle. Es waren drei kleine gelbe Büchlein, die fast unbemerkt auf einem kleinen Tisch lagen.
Nach dem Loggen stärkten wir uns mit Currywurst- Pommes. Für vier Euro waren die Preise für solch eine Veranstaltung angemessen. Dort trafen wir auch noch auf einen jungen Mann, der uns zu einem kleinen Fragebogen einlud. Es ging darum, wie wir auf das GPS-Festival aufmerksam wurden, was uns daran interessiert und wie es uns vor Ort gefallen hat. Die Daten sollen für die Planung 2010 behilflich sein. Scheinbar wird dies nun eine jährliche Veranstaltung!
Da wir nicht ewig bei den Infoständen bleiben wollten, beschlossen wir mit befreundeten Cachern auf die Suche zu gehen, um uns ein Bild über die Qualität der Caches zu machen. Doch beim Durchblättern der Listings fiel uns direkt etwas Seltsames auf. Bei den einfachen Tradis gab es oftmals fünf Finallocations. Auch erreichte uns das Gerücht, dass nicht alle 23 Eventcaches veröffentlich werden. Lediglich zehn würden hinterher Bestandteil von geocaching.com werden.
Als wir uns darüber aufregten, kam sofort ein Crewmitglied auf uns zu. Scheinbar lief ein ganzer Deeskalationstrupp über das Gelände ;-).
Er versuchte uns zu beruhigen, es gäbe ja nicht nur 23 Eventcaches, sondern sogar 40. Bei einigen Tradis hätten sie die Cachebehälter dupliziert, damit sie der Masse an Cachern Herr werden. Na, handwerklich anspruchsvolle Cachebehälter können das ja nun nicht sein. Darüber hinaus würde er sich freuen, wenn wir im Nachhinein nicht schlecht über das Event in Foren, Blogs berichten würden. Weiterhelfen könne er uns aber nicht sagen, welche Caches nun veröffentlich werden. Ein bisschen unbeholfen erschien uns der Großteil der Angestellten. Schlussendlich erfuhren wir, dass Cacher gar nicht nach Caches oder Bojen, sondern nach Cases suchen würden.
Kurzerhand hatten wir keine Lust mehr auf die Eventcaches und besuchten den Cache DogsCamp Handseilbahn, der noch altbewährt ausgelegt wurde und im Hobbykeller entstand.
So endete unser kurzer Besuch auf dem GPS-Festival in Essen.

Unser Gesamturteil: Als GPS-Messe gut gelungen. Als Geocaching-Event mangelhaft. Die Werbeveranstaltung überwog und die typische Eventstimmung kam nicht auf.

GPS Festival

Verfasst von: ottifanten | 12. September 2009

Einer der Besten

In den letzten Tagen waren wir so mit unseren ersten Versuchen des Felskletterns beschäftigt, dass wir kaum zum Cachen kamen.
Doch zwei Geocaches standen von vornherein auf dem Pflichtprogramm unseres Frankenaufenthaltes – Höhenglück all parts (GC1EK7G) und M.I.S. – Männer in Schwarz (GC1AB75).
Beim Erstgenannten handelt es sich um einen dreigeteilten Klettersteig, der durch leichte, mittlere und schwierige Passagen glänzt. Für Jeden ist also etwas dabei.
Im Vergleich zu den Klettersteigen in Bad Schandau war dieser Klettersteig landschaftlich weniger reizvoll, aber körperlich anstrengender. Diesmal wurden wir nicht durch den Steig auf einen Gipfel geführt, sondern querten den Fels. Die Aufgabe während des Mysteries war lediglich Ablese-Fleiß und das auf allen drei Abschnitten.

Höhenglück

Höhenglück

Nun kommen wir zu unserem Highlight des Urlaubs. Der Geocache M.I.S. – Männer in Schwarz ist einer der besten Caches, die wir in unserer Cacherlaufbahn gefunden haben. Unter dem technischen Aspekt ganz klar der Beste! Da kann noch nicht einmal der James Bond LP Nightcache (GC17DT6) mithalten.
Schon das Einstiegsrätsel forderte uns einige Tage, doch auch bei der Recherche vor Ort freut sich das Cacherherz. Bis ins Detail wurden die einzelnen Stationen gestaltet, gebastelt und mit einer stimmigen Geschichte versehen. Die vielen Bestenlisten und GC-Votes sprechen für sich. Nebenbei kann man auch noch Hobby-Geologe spielen, denn dort finden sich allerlei Fossilien im Stein.
Eine echte Cacheempfehlung und allemal eine weite Anreise wert.

MIS

Verfasst von: ottifanten | 7. September 2009

Neue Abenteuer

Wir haben nun die sächsische Schweiz verlassen und sind in unserer neuen Residenz in Pottenstein angekommen. Pottenstein liegt inmitten der Fränkischen Schweiz in Bayern.
Doch zuvor ein kleines Resümee über die letzte Cachingwoche:

Wanderer

Geocaches: Wir haben rund 40 Caches rund um Bad Schandau gefunden. Auffällig dabei war der hohe Anteil an Filmdosen und die simple typische Tarnung mit einem Haufen Steine. Unser Hauptziel waren Klettersteige und einfache Stiegen, bei denen die Geocaches zumeist leider am Anfang der Tour zu finden waren und somit ohne Klettern zu erreichen gewesen wären. So zieren nicht so viele T5er unsere Urlaubsstatistik, obwohl wir überall raufgekraxelt sind ;-).
Doch die Cachesuche wurde echt zur Nebensache und das Erlebnis stand im Vordergrund.

Ferienwohnung: Nachdem wir euch von der tollen Begrüßung in unserer Ferienwohnung schon berichtet haben, folgen nun die weiteren Ereignisse:
Das Erste was uns auffiel war unsere sehr unansehnliche Klobürste, die schon fast von menschlichen Überresten überquoll. Des Weiteren massig Spinnweben, Flöhe im Wohnzimmer und zu guter letzt eine alte Tomate, die Loxley unter der Küchenbank hervorzauberte.
Nunja zum Schlafen hat es gereicht und auf den ersten Blick sieht die Wohnung top aus.
Als Abschiedsgeschenk haben wir kurzerhand etwas dagelassen. Auf dem Foto seht ihr die alte Klobürste und eine Neue aus dem Euroshop. Als kleines Gimmick ziert eine Banane den Griff.

Banane

Bad Schandau adé, Pottenstein olé

An unserem ersten Tag in Pottenstein haben wir erstmal unsere T5er- Ausrüstung aufgestockt,
ein neues Seil und Expressen fehlten noch. Kurzerhand ließen wir uns im Dorf beraten und tobten uns schließlich mit unserem neuen Equipment an den Reibertsbergwänden aus. Zwar lag dort kein Geocache, aber zur Übung war es optimal.

Vorstieg

Verfasst von: ottifanten | 4. September 2009

Das Kontrastprogramm

In den letzten Tagen unseres Sachsenaufenthalts standen täglich zwei gegensätzliche Sachen auf dem Programm. Morgens die Touri-Attraktionen und nachmittags ganz unkonventionell Klettersteige. Es ist ja bekannt, dass man an den Touristenmagneten einiges an Geld lässt, doch wie es hier ausartet ist nicht mehr normal. Wir geben also die GPS-Koordinaten des anvisierten Touri-Cache ein und lassen uns dorthin routen. Etwa drei Kilometer vor dem Ziel wird man auf einen Parkplatz geleitet, weitere Durchfahrt ist verboten. Dort zahlt man dann erst einmal Parkgebühren, etwa 3-4 Euro. Die restlichen Kilometer zu der Attraktion soll man mit einem Reisebus fahren, der auch nochmal pro Person das Selbige kostet. Angelangt an der Örtlichkeit wird nochmals abkassiert.
So wirken auch die Caches an den Attraktionen kommerziell. Bei der Bastei haben wir uns das Ganze noch gefallen lassen, aber an der Festung Königsstein war es zu viel des Guten. Selbst um Fotos zu machen, hätte man bezahlen müssen. Also haben wir uns von diesem Touri-Nap verabschiedet und lassen uns von nun an ausschließlich auf die kostenlosen Klettersteige ein.
In den letzten Tagen haben wir in der Sächsischen Schweiz die Cacheserien Bekannte und Unbekannte Stiegen gemacht. Unser persönliches Highlight war die Häntzelstiege. Ein leichter Klettersteig mit genügend Absicherungen, einfachen Kletterpassagen und traumhaften Ausblicken auf den Naturpark. Bekannte Stiegen 3 zeigt euch den Weg dorthin.
Technisch anspruchsvoller und weitaus länger waren die Klettersteige Nonnensteig und Alpiner Grat in Oybin bzw. Jonsdorf. Auf der Fahrt dorthin sind wir von Bad Schandau durch das dunkelste Tschechien gefahren. Direkt am Grenzübergang locken allerlei Vietnamesen mit originalen Plagiaten. Ganz besonders in Mode scheinen Briefkästen und Rucksäcke.
Die Caches an den beiden anspruchsvollen Klettersteigen markieren nicht den Eingang des Steigs, sondern wir mussten mittendrin suchen. Dies zeigt auch die höhere Terrainwertung.
Besonders beim Nonnensteig hatten die Mädels der Truppe zu kämpfen. Der 4 m Überhang, in der Schwierigkeit C/D war ein ganz schöner Kraftaufwand! Schlussendlich sind wir aber alle unversehrt angekommen und können zum Glück noch keine Stürze verbuchen. Lediglich ein paar blaue Flecken zieren unsere Beine.

Klettern Nonnensteig
Klettern Alpiner Grat

Verfasst von: ottifanten | 1. September 2009

Eindrücke satt

Seit Samstagmorgen, 7 Uhr in der Früh, sind wir zusammen mit den Karategurus und PC Caching im Sommerurlaub. Am Samstag und Sonntag standen Lostplaces und auch Caches mit hoher Terrainwertung auf dem Programm. Am beeindrucktesten war der LP Dornröschenschlaf. Ein altes Hotel, in dem wir Allerlei entdecken konnten. Nicht nur die Hotelzimmer konnten wir besichtigen, sondern auch eine alte Diskothek im Gothic-Stil, den Dachboden mit DDR-Flair und ein unterirdisches Kellernetz. Von der Location her war es der bisher geilste Lostplace überhaupt!
Auf dem Gelände haben wir eine nette „Bewohnerin“ getroffen, die uns die interessantesten Stellen verriet. Wahrscheinlich dachte sie, dass Marcy- unser Fotograph, von Brini und Suse sexy Fotos machen möchte. ;-)
Sonntagabend sind wir an unserer Ferienwohnung in Bad Schandau angekommen. Genau um 19:20 Uhr klingelten wir, hörten erst nach gefühlten fünf Minuten ein Stampfen von oben. „Dät wörd äber ouch mä Zäit“, ranzte es nur noch. Als sie uns vier im Türrahmen sah, ging es weiter. Dort meckerte sie über unseren kleinen Nachwuchshund, obwohl dieser angemeldet war. Diesem unbeeindruckt waren wir stinkfreundlich und versuchten sie abzuschütteln. Außerhalb unserer Wohnung werden wir nun fortan von ihr nach alter Stasi-Manier observiert.
Heute standen dann vormittags das Standard-Touriprogramm Bastei und nachmittags unsere erste Klettersteigtour, auf dem Programm. Dies natürlich gepaart mit Geocaches ;-). Die Caches an sich waren zumeist einfache Filmdosen, simpel getarnt mit Steinchen. Doch das Cachen wird hier eindeutig zur Nebensache. Die atemberaubende Landschaft und die Klettereinlagen machen die liebloseste Filmdose zum Premiumcache. Von unserem Kletterabenteuer berichten wir morgen mehr.
Nun geht’s ab ins Bett. Wir sind platt.

Bilder gibt es später. Die Verbindung hier ist sehr bescheiden.

Verfasst von: ottifanten | 26. August 2009

Direkter Elfenfick,

Züchtige Elfe, Süchtige Elfe und Bockiger Elf- Willkommen in der Elfenwelt.

Diese phantastischen Namen führen uns zu einem Klettercache, mitten in der Fränkischen Schweiz. Hinter ihnen verstecken sich „harmlose“ Kletterrouten. Beim Gaga-mehl ist sogar eine Aufgabe für einen Multicache versteckt. Diesmal heißt es nicht hoch prusiken und abseilen, sondern klettern.

Wir haben uns die GO CLIMB A ROCK 1 / ELFENWELT als einen unserer ersten Kletter-Geocaching-Aufgaben ausgesucht, da wir hierbei unser neues Hobby Klettern mit dem Geocaching verbinden können. Nach unserem frisch erworbenen DAV Vorstiegsschein sind wir allerdings froh, dass man für den Notfall das Seil auch Toprope einhängen kann. ;-)

Die für den Cache zu kletternde Route Gaga-Mehl ist nach UIAA eine 6, 11 m hoch und mit ausreichend Bohrhaken versehen. Des Weiteren sind Ausdauer und Fingerkraft, wie auch technisch anspruchsvolles Klettern als Vorraussetzung angegeben.

Wir sind mal gespannt, ob wir uns geschickt anstellen werden. Wir haben ja unseren Patrick dabei, der scheinbar keine Angst hat und besonders bei den Fallübungen in der Halle seinen Spaß hatte.

Der neuste Logeintrag lässt allerdings auch die Gefahren erahnen, die auf uns zukommen werden. Mensch, was sind wir gespannt ;-)

Ein bisschen klettern, ein bisschen cachen – was will man mehr ?

Naja, fassen wir uns kurz: Erstmal die Gagamehl im Vorstieg hoch, danach die Elfe gefickt, dort ein paar Stürze reingelegt (warum den Umlenker klinken, wenn man auch direkt vorher abspringen kann ?) und dann (nachdem sich kein anderer gefunden hat um das Seil wieder in die Gagamehl hochzubringen) nochmal die Gagamehl hoch.

Dabei dann natürlich das Knie so Arschheftig angeschlagen dass ich minutenlang nur Sterne gesehen hab.
Super, in der schwereren Route nebenan macht man die 5 Meter Abflüge und nix passiert, und in der leichten 6er macht man sich das Knie kaputt *kotz*[…]

Die Schatzjäger

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